Archiv der Kategorie: Einfachheit

Bewusster Kaufen – 10 Tipps

Oft geht es bei ‚Minimalismus‘-/Vereinfachungsblogs um das Entfernen von Dingen, die man schon hat, entrümpeln, ausmisten. Doch all diese Dinge sind irgendwann einmal in unser Leben gekommen, oftmals haben wir sie selbst gekauft. Über Kaufmotive und darüber, wie wir uns verführen lassen, habe ich hier, hier und hier geschrieben. Tatsächlich bin ich durch das Vereinfachen meines eigenen Lebens zu einer ‚bewussteren‘ Konsumentin geworden, und schaffe es immer besser, der Versuchung, die gewonnene Leere wieder zu füllen, zu widerstehen. Im folgenden möchte ich mit Euch teilen, was ich bisher gelernt habe: Weiterlesen

100 Dinge in 100 Stunden, Teil 2

In einer kleinen Serie kannst Du hier jeden Donnerstag Dienstag einen Beitrag zum Thema Vereinfachen lesen. Heute geht es um das Resultat einer kleinen Challenge und darum, was ich dabei gelernt habe.

100 Dinge in 100 Stunden aus zu sortieren hatte ich mir vorgenommen. Das habe ich auch geschafft. Wenn ich das kann, könnt Ihr das auch. Deswegen teile ich heute mit Euch, was ich gelernt habe.

Was ist eigentlich Gerümpel? Während meiner Challenge fiel mir auf, dass ich manche Dinge garnicht so leicht einordnen kann. Ich las folgende Definition “Clutter is any distraction that gets in the way of a remarkable life.” Das gibt Gerümpel einen ziemlich hohen Stellenwert in unserem Leben. Weiterlesen

100 Dinge in 100 Stunden – Eine Entrümpelungschallenge

In einer kleinen Serie kannst Du hier jeden Donnerstag einen Beitrag zum Thema Vereinfachen lesen. Heute geht es um eine kleine Challenge, die ich mir für die nächsten Tage vorgenommen habe.

Vermutlich liegt es daran, dass ich in den letzten Wochen so viel auf Minimalismusblogs unterwegs war und viele interessante und inspirierende Beiträge zu dem Thema gelesen habe. In den letzten Tagen habe ich wirklich Lust bekommen, einmal wieder meine physische Umgebung zu ‚auszumisten‘. Weiterlesen

Gelassen vereinfachen – Minimalismus ohne Stress

In einer kleinen Serie kannst Du hier jeden Donnerstag eine Beitrag zum Thema Vereinfachen lesen. Ich erspare Euch einen weiteren Artikel zum Kaufen. Vorerst. Diese Woche geht es darum, wie aus dem Vereinfachen kein weiteres stressiges Projekt in unserem Leben wird.

Vereinfachen ist kein linearer Prozess

Wir geben nach und nach oder in einer Hau-Ruck-Aktion unsere Dinge weg, verabschieden uns von Verpflichtungen und Beziehungen, die uns nichts mehr bedeuten. Am Ende entsteht ein leerer Raum, der mit gut durchdachten Projekten, perfekten Objekten und tiefen Beziehungen wieder gefüllt werden will. Schön wär’s Weiterlesen

Warum wir Dinge kaufen, die wir nicht brauchen

In einer kleinen Serie kannst Du hier jeden Donnerstag eine Beitrag zum Thema Vereinfachen lesen. Momentan treibt mich um, wie die Dinge in unser Leben kommen, die wir später wieder loswerden wollen. Diese Woche geht es um  Kaufmotive im weitesten Sinne.

Wir alle kaufen Dinge, die wir brauchen – Lebensmittel und Hygieneartikel, ein Dach über dem Kopf, Kleidung, die uns gegen die widrigen Elemente schützt.  Und jeder von uns kauft ab und an Dinge, die wir nicht wirklich brauchen. Ein zweites Stück Kuchen, ein weiteres Paar Schuhe, das neuste Laptopmodell, obwohl der alte es noch tut. Warum eigentlich?

Wir werden von der Werbung beeinflusst

Ach ja, die gute alte Werbung wird gern als naheliegender Einflussfaktor genannt, wenn es darum geht unser Einkaufverhalten zu erklären. Weiterlesen

Das Badezimmer – meine minimalistische Schwachstelle

Seit Jahren nehme ich mir regelmäßig vor, voll auf Naturkosmetik umzusteigen. Ich nehme mir vor, nur noch dieses eine ’normale‘ Shampoo aufzubrauchen, statt Duschgel Seife zu verwenden, auf konventionelle Handcreme zu verzichten und so weiter und so weiter.

Doch irgendwie ist der Wurm drin. Wenn ich zum Feuchtetücher kaufen in die Drogerie gehe komme ich mit Shampoo, Spülung und Kur wieder heraus, die ich im Sonderangebot ergattert habe. Die volle Ladung Plastik, Chemie pur – aber auch mit dem Versprechen, dass mein Haar bei der nächsten Wäsche ein ‚magisches Wunder‘ erleben wird. Weiterlesen

Warum wir kaufen. Eine philosophische Betrachtung.

In den kommenden Wochen kannst Du hier jeden Donnerstag eine Beitrag zum Thema Vereinfachen lesen. Letzte Woche schrieb ich, dass Vereinfachen meist im Materiellen anfängt. Viele der Dinge, die wir ‚entrümpeln‘ haben wir irgendwann einmal gekauft. Doch warum eigentlich?

Die Frage, warum wir kaufen was wir kaufen können wir aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten. Ökonomen, Psychologen und Soziologen, oder wir als Privatpersonen (Oder, schluck, Konsumenten) werden sie unterschiedlich beantworten, Werber werden andere Antworten haben als Minimalisten.

Vor einigen Tagen sah ich eine Debatte aus der Reihe „Sternstunde Philosophie“ mit dem Kunsthistoriker Wolfgang Ullrich und dem Philosophen Christian Neuhäuser mit dem Titel „Ich konsumiere also bin ich“. Weiterlesen