Archiv der Kategorie: Achtsamkeit

Eins, zwei, drei, vorbei? Ein Monat Achtsamkeit geht zu Ende

Der Monat unter dem Stern der Achtsamkeit geht zu Ende. Abschließend hätte ich gern einen Beitrag geschrieben, der all das abrundet und von meiner in naher Zukunft abzusehenden Erleuchtung berichtet.

Das Leben jedoch ist anders. Ich habe den vergangenen Monat als den Geschäftigsten seit der Geburt meiner Tochter vor fast zwei Jahren erlebt. Weiterlesen

Achtsamkeit mit Kindern üben

In der letzten Woche ging es um drei Fallen für unseren Verstand, in die wir (nicht nur als Eltern) im Alltag mit unseren Kindern schnell fallen. Doch wie kommen wir wieder aus diesen Fallen hinaus?

1) Fühle schöne Momente

Wir sind evolutionär programmiert, auf Gefahr zu schauen. Rebekkah LaDyne erklärt, dass wir früher ständig auf der Hut vor dem Löwen sein mussten, sobald wir morgens aus der Höhle traten. Wer sich stattdessen an den Blumen erfreute, den frass der Löwe zum Frühstück. Weiterlesen

Achtsamkeit mit Kindern

beautiful moments

So hatte ich mir das ElternSein vorgestellt – Vertieftes Spiel im Sonnenschein.

Als Eltern geraten wir oft in die Fänge unseres Affengeistes (engl. monkey mind). Das konnte ich mir vor der Geburt meiner Tochter nicht vorstellen. In meiner Vorstellung würden wir bis an das Ende unserer Tage harmonisch zusammen leben (oder zumindest bis sie auszieht). Wir würden zusammen spazieren gehen, essen, basteln und ich würde enthusiastisch Duplotürmchen bauen. Tobsuchtsanfälle kamen in meiner Vorstellung einmal die Woche im Supermarkt vor und nur bei solchen Eltern, deren Kinder Schokolade und solches Junkfood zu essen bekamen.

Wahrscheinlich überrascht es Euch jetzt nicht zu lesen, dass ich vor der Geburt meiner Tochter noch nie eine Windel gewechselt hatte. Weiterlesen

Vom Affengeist zur Achtsamkeit

Ein offensichtlich obdachloser Mann, der auf der Parkbank sitzt und vor sich hin brabbelt. Eine ältere Dame, die im Hochsommer mit dickem Mantel mit zwei Einkaufstaschen nach Hause läuft und dabei hörbar sinniert. Vielleicht schämen wir uns ein bisschen fremd oder empfinden ein wenig Mitleid, wenn wir das scheinbar zusammenhanglose Zeug ‚verrückter‘ Menschen zufällig mit anhören. Selten aber identifizieren wir uns mit ihnen.

Dabei sind wir alle ganz genauso – nur eben in leise. In unserem Kopf läuft ein endloser Dialog ab,  

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