Archiv der Kategorie: Achtsamkeit

Weihnachten – Geschenkeflut und neue Traditionen

Die Perlen gab's vom Nikolaus

Die Perlen gab es vom Nikolaus – seit dem sind sie ständig in Gebrauch

Wir sind Vorbilder, gute und schlechte, 24 Stunden am Tag. – Jesper Juul

“Was vermitteln wir unseren Kindern, wenn wir sie zu Weihnachten Geschenke im zweistelligen Bereich öffnen lassen?”
fragte Marlene neulich ihrem Beitrag zur weihnachtlichen Shoppingwut und Werten. Sie beschrieb, wie sie davon träumt, dass ihr Kind ein oder zwei qualitativ hochwertige Geschenke unter dem Tannenbaum öffnet, und dann das verbleibende Weihnachtsfest zufrieden damit spielt. In der Realität öffnet es Geschenk um Geschenk, beachtet den Inhalt kaum und fragt “Mehr?”

Wie wünschen wir uns Weihnachten/Geburtstage/besondere Anlässe?
Im Moment ticke ich noch so, dass physische Geschenke für mich zum Weihnachtsfest dazu gehören, auch wenn es Weihnachten um etwas anderes geht – christliche Traditionen und das Zusammensein mit der Familie. Das Schenken gehört dazu. Ich möchte meinem Kind etwas Gutes tun, Miss Bee Dinge schenken, die ihre Kreativität fördern, oder ihre Geschicklichkeit, ihre Entwicklung, und an denen sie sich erfreut. Weiterlesen

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Adventskalender – Türchen 4: Feiere den Augenblick

mehrgebenalsnehmenadventskalenderWas würdest Du heute tun, wenn Du wüsstest, dass Du das Weihnachtsfest in diesem Jahr nicht mehr erleben würdest? Hinter dem Gefrierschrank putzen oder Deiner Oma einen Brief schreiben? 

Hinter dem vierten Türchen des „Mehr geben als Nehmen“ Adventskalenders versteckt sich mein Beitrag zum Leben im Moment zum bewussten Genuß des Augenblicks. Hier geht es zum Beitrag.

Der Mehr-Geben-als-Nehmen-Adventskalender

mehrgebenalsnehmenadventskalender

 

Ab heute findest Du auf dem Blog vom „Fräulein im Glück“ täglich neue Ideen rund um ein bewusstes Weihnachten. Keine Verlosungen, keine Giveaway, sondern einen Kalender in dem es um das Geben und nicht so sehr um das Nehmen geht und gleichzeitig um das Bewusstmachen, was im eigenen Leben wirklich zählt. Weil es an Weihnachten eben nicht ums Kaufen geht.

Nur soviel: es machen tolle BloggerInnen mit, und es lohnt sich sicher, den Adventskalender zu abonnieren. Ein Türchen ist von mir…

Hier geht es zum Mehr-Geben-als-Nehmen-Adventskalender mit täglichen Inspirationen, Ideen und Anregungen.

 

Warum ich nur 5 Minuten am Tag meditiere, und wie Du damit anfangen kannst

Gedanken sind wie Wolken...

Gedanken sind wie Wolken…

Eine Vorgeschichte
Vor vielen, vielen Jahren, Anfang meines Studiums, besuchte ich einen 10-wöchigen Meditationskurs. Ein Lehrer gab dort jede Woche eine kurze Einführung in die Lehren des Buddhismus (glaube ich) und Meditationstechniken. Anschließend saßen wir eine Stunde lang im Kreis und konzentrierten uns auf unseren Atem, eine Kerzenflamme oder eine Blume. Ich saß also im Schneidersitz, hielt die Augen halb geschlossen und tat Nichts. Mein Verstand beruhigte sich und ich entspannte mich langsam, während mein Atem ruhiger und tiefer wurde. Ich hatte meinen inneren Frieden gefunden…. für etwa 30 Sekunden. Weiterlesen

Der Tod und die Reflexion des eigenen Lebens

Der Tod und Reflexionen über das LebenSterben? Ist das nicht was für alte Leute? Natürlich weiß ich, dass auch jüngere Menschen, selbst Babies, sterben, rein statistisch gesehen. Als ich am Donnerstag gedankenverloren durch meinen facebook feed scrollte fand ich die Todesanzeige eines Klassenkameraden. Das traf mich, das ganz anders als eine Statistik es kann. Das Gefühl der Betroffenheit begleitet mich auch heute noch, obwohl ich weder früher noch heute mit dem jungen Mann befreundet war, der bei einem Unfall ums Leben kam. Ich habe Mitgefühl für seine Familie, seine Freunde. Denke darüber nach, wie es ihnen geht. Wie es mir in einer solchen Situation ginge. Warum so etwas passiert.

Bedenke, dass Du sterblich bist

Und, wie sollte es anders sein, schnell die Reflexion über mein eigenes Leben. Lebe ich es so, wie ich möchte? Lebe ich entsprechend meiner Ziele und Ideale und geniesse gleichzeitig jeden Moment in vollen Zügen?  Würde ich etwas anders machen, wenn ich wüsste, dass ich morgen/nächste Woche/nächstes Jahr sterbe? Weiterlesen

Unser Morgenritual – ein gelassener Start in den Tag

Das Bücherkörbchen - wichtiger Bestandteil des Morgenrituals

Das Bücherkörbchen – wichtiger Bestandteil des Morgenrituals

Produktivitätsgurus schlagen vor, im Morgengrauen aufzustehen und an dem zu arbeiten, was uns im Leben wichtig ist. Persönliche Entwicklung, Meditation, Sport, über Goldfische bloggen, Modellflugzeuge bauen, etc. stehen auf dem Programm bevor die Welt erwacht. Die Logik dahinter ist, dass im Laufe des Tages a) sich die Wilenskraft aufbraucht und b) oftmals andere Menschen (Chef, Kunden, Kollegen, Familie etc) die Verwendung unserer Zeit mitbestimmen.

Wenn ich morgens um halb sechs von meiner Tochter geweckt werde schläft tatsächlich noch ein Großteil unserer Welt. Weiterlesen

Pause

02Seit zwei Wochen halte ich mich (zeitweise) von PC, Internet und vor allem Social Media fern. Die äusseren Umstände helfen mir dabei – es war WM, ich war beruflich unterwegs, nun mache ich mit der Familie Ferien. Es tut mir gut, abzuschalten. Die erhoffte Wirkung – verstärkter Fokus und vollkommene Entspannung – lässt auf sich warten. Vielleicht geht „Pause machen“ zu Hause besser als unterwegs? Fokus ist was anderes als Reisen. Bloggen jedenfalls finde ich zwischen Tür und Angel, in Flughäfen und Wartehallen fast unmöglich. Deswegen gab es hier nichts zu lesen.

Bis Ende des Monats werde ich meine digitalen Gewohnheiten weiter beobachten und hinterfragen. Urlaub machen. Meine Gedanken sortieren. Und vielleicht darüber schreiben.

Bis dahin wünsche ich Euch schöne Sommertage!