Archiv für den Monat Juli 2014

Unser Morgenritual – ein gelassener Start in den Tag

Das Bücherkörbchen - wichtiger Bestandteil des Morgenrituals

Das Bücherkörbchen – wichtiger Bestandteil des Morgenrituals

Produktivitätsgurus schlagen vor, im Morgengrauen aufzustehen und an dem zu arbeiten, was uns im Leben wichtig ist. Persönliche Entwicklung, Meditation, Sport, über Goldfische bloggen, Modellflugzeuge bauen, etc. stehen auf dem Programm bevor die Welt erwacht. Die Logik dahinter ist, dass im Laufe des Tages a) sich die Wilenskraft aufbraucht und b) oftmals andere Menschen (Chef, Kunden, Kollegen, Familie etc) die Verwendung unserer Zeit mitbestimmen.

Wenn ich morgens um halb sechs von meiner Tochter geweckt werde schläft tatsächlich noch ein Großteil unserer Welt. Weiterlesen

Einfach mal abschalten?

abschaltenWährend ich neulich mit dem Ziel durch meine Habseligkeiten ging, um 100 Dinge auszusortieren, bestätigte sich, was ich schon länger vermutete – nämlich, dass es im Moment nicht mein physischer Besitz ist, der viel Zeit und Energie in Anspruch nimmt, der aufgeräumt, verstaut und abgestaubt werden will, sondern mein digitales Leben.

Das Internet – Freund oder Feind?

“The internet is both my lifeline and the plastic bag over my head.” sagte Marci Alboher in einem Interview mit Gretchen Rubin. Ich finde das Internet fantastisch. Weiterlesen

Pause

02Seit zwei Wochen halte ich mich (zeitweise) von PC, Internet und vor allem Social Media fern. Die äusseren Umstände helfen mir dabei – es war WM, ich war beruflich unterwegs, nun mache ich mit der Familie Ferien. Es tut mir gut, abzuschalten. Die erhoffte Wirkung – verstärkter Fokus und vollkommene Entspannung – lässt auf sich warten. Vielleicht geht „Pause machen“ zu Hause besser als unterwegs? Fokus ist was anderes als Reisen. Bloggen jedenfalls finde ich zwischen Tür und Angel, in Flughäfen und Wartehallen fast unmöglich. Deswegen gab es hier nichts zu lesen.

Bis Ende des Monats werde ich meine digitalen Gewohnheiten weiter beobachten und hinterfragen. Urlaub machen. Meine Gedanken sortieren. Und vielleicht darüber schreiben.

Bis dahin wünsche ich Euch schöne Sommertage!

Ein einfacher Kleiderschrank

KleiderschrankVor drei Monaten habe ich meinen Kleiderschrank auf 33 Kleidungsstücke verkleinert. Temporär; 3 Monate lang habe ich nun diese Kleidungsstücke getragen. Gestern ging das Experiment zu Ende. Zeit, Resümee zu ziehen.

Es ist ganz einfach
Ich wollte ausprobieren, ob eine kleinere Garderobe hilfreich für mich ist und besser verstehen, warum ich manche Dinge oft und gerne trage, andere wiederum als Fehlkäufe mitsamt dem schlechten Gewissen im Kleiderschrank Platz weg nehmen. Es hat einige Tage gedauert, die Kleidungsstücke auszuwählen, doch es ist sehr viel einfacher, Dinge erst einmal in Kisten zu verbannen als sie gleich weg zu geben. Das Weiterlesen